Wissenschaft

Der älteste Europäer - war er wirklich ein «Georgier»?

13.04.2025

12:00 - 13:00 Uhr
Lavaterhaus Zürich

Die Entdeckung der Dmanisi-Homininen-Fossilien in Georgien, beginnend im Jahr 1991, revolutionierte unser Verständnis der frühen menschlichen Migration. Mit einem Alter von 1,77 Millionen Jahren sind diese alten Überreste die ältesten bekannten Homininen-Fossilien, die ausserhalb Afrikas gefunden wurden. Die Fundstätte bietet ein seltenes Fenster in die Vergangenheit und gewährt faszinierende Einblicke in das Leben unserer fernen Verwandten. Mit fünf bemerkenswert gut erhaltenen Schädeln aus derselben Zeit und demselben Ort zeigen die Dmanisi-Fossilien eine überraschende Vielfalt innerhalb der frühen Homo-Gruppe und stellen traditionelle Ansichten zur menschlichen Evolution infrage. Sie haben spannende Debatten darüber ausgelöst, wie und wann unsere Vorfahren erstmals Afrika verließen. Könnten die ersten Europäer also… «Georgier» gewesen sein? Lassen Sie es uns herausfinden!

Populär-wissenschaftlicher Vortrag von Ani Margvelashvili, Prof. Dr. of Natural Sciences

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Eintritt frei

Ann Margvelashvili hat einen Doktortitel in Naturwissenschaften von der Universität Zürich und einen Erasmus-Mundus-Masterabschluss in Quartär- und Vorgeschichte. Sie absolvierte die stomatologische Fakultät der Tbilisi State Medical University, ist Mitglied des Forschungsteams in Dmanisi und leitende Wissenschaftlerin im Georgischen Nationalmuseum. Ann ist die Leiterin des Promotionsprogramms in Zahnmedizin an der Universität von Georgien und eine eingeladene Dozentin an der Tbilisi State University.
Sie veröffentlicht ihre Forschung in führenden internationalen Zeitschriften wie Nature, Science, PNAS und anderen und ist Autorin von Buchkapiteln.

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Dmanisi, Georgien